Lantronix kündigt die erste Distributed KVM-over-IP-Lösung mit Null Platzbedarf und Stromversorgung über USB und PS/2 an
Der neue SecureLinx Spider bietet nicht-blockierendes Fernmanagement der nächsten Generation für Server in regionalen Zweigniederlassungen, kleinen bis mittleren Unternehmen und Universitätseinrichtungen
Lantronix, Inc. (Nasdaq: LTRX) hat heute den SecureLinx Spider™, die erste IP-basierte “Distributed KVM” (Tastatur, Video und Maus) Remote Server Management-Lösung der Branche vorgestellt. Spider ist ein kabelfreundlicher Singe-Port KVM-zu-IP Konverter, klein genug um mit einer Hand gehalten zu werden. Der Spider komprimiert Video-, Tastatur- und Maussignale und schickt sie über das Netzwerk oder Internet an einen Fern-PC oder ein Handheld-Gerät mit einem Standard-Webbrowser. Der Benutzer hat eine sichere Echtzeit-Kontrolle über den Remote Server mit allen Administratorrechten und Zugang zum Betriebssystem und System-BIOS, so als ob er/sie direkt am Server säße.
Spider unterstützt Remote Management von Servern unter Windows™ und Linux/Unix, ohne zusätzliche Client-Software oder eine externe Stromversorgung. Der SecureLinx Spider hebt die üblichen Grenzen für CAT5-Kabellängen vollständig auf und ist ideal platz- und bedingungsbeschränkte Umgebungen, wie isolierte oder weit verteilte Server, z.B. Testlabors, Unigelände und mehrstöckige Einrichtungen.
Die heute übliche KVM-over-IP Switch-Technologie unterstützt in erster Linie eine zentralisierte IT-Infrastruktur und bietet nur eine begrenzte Anzahl von Remote User Kanälen für eine größere Anzahl angeschlossener Server. Diese Konfiguration zwingt die Benutzer zu sperriger Rack-Hardware mit 16 oder 32 Ports für jeden Ort und führt oft zu Beschränkungen im Zugang, wo für die IT-Administratoren der Zugang zu kritischen Servern “blockiert” wird, sobald die Zahl der unterstützten Remote User Kanäle erreicht ist. Diese traditionellen KVM-Switches belegen wertvollen Platz im Rack und erfordern proprietäre Dongle oder Kabel mit strengen Grenzen bei der Länge, typischerweise 17 bis 50 Meter zwischen Server und KVM-Switch.
Im Ggensatz dazu ist der SecureLinx Spider eine “Distributed KVM”-Lösung, die diese Grenzen überwindet. Spider wurde entwickelt für die speziellen Anforderungen geographisch verteilter IT-Einrichtungen wie regionale Zweigbüros von Unternehmen, Zweigniederlassungen, Verkaufsstellen und kleine bis mittlere Unternehmen. Spider erlaubt kostengünstige Skalierbarkeit und ermöglicht so den Administratoren, bei Badarf zusätzliche Ports leicht hinzuzufügen. Die Benutzer haben dedizierten “1-zu-1”-Fernzugang zu einem einzelnen Server. Durch diesen garantierten Zugang ist der effektive Preis-pro-Remote-Server deutlich niedriger als bei den üblichen IP KVM-Switch-Angeboten.
“Mit dem neuen SecureLinx Spider hat Lantronix eine Paradigma-Verschiebung hin zu Distributed KVM begonnen, die sich den neuen Strukturen der IT-Dienste im Geschäftsbetrieb anpasst,” sagte Jeffery Nudler, Senior Analyst bei Enterprise Management Associates. “Funktionen, Performance und Preis des Spider haben sicher deutliche Auswirkungen auf den Markt und hängen die Messlatte für künftige OOBI (Out of Band Infrastructure)-Lösungen höher.”
“Mit über 8 Millionen Zweigbüros und kleinen bis mittleren Unternehmen allein in den USA ist es klar, dass die IT auch weiterhin vor der Herausforderung steht, geographisch verteilte Umgebungen zu unterstützen,” sagte Marc Nussbaum, CEO von Lantronix. “Obwohl Lantronix traditionelle KVM-Lösungen für die Rack-Montage angeboten hat, hat unsere Forschung gezeigt, dass wir einen Durchbruch brauchen für die wachsende Zahl geographisch verteilter Anwendungen. So können wir heute eine neue Klasse von Fernsteuerausrüstung vorstellen, die speziell auf die Probleme des Zugangs, der Wartung und der Steuerung verteilter Server unter Windows ausgelegt ist. Mit dem Spider in unserer SecureLinx Produktfamilie erhalten Systemadministratoren sicheren nicht-blockierenden 24x7-Zugang zu ihrer IT-Ausrüstung, zu jeder Zeit und von überall in der Welt.”
Das einzigartige dual Ethernet Port Design des Spider, in Kombination mit der Lantronix SwitchPort+™ Technologie, ermöglicht flexible und kosteneffektive “Add-as-you-grow”-Skalierbarkeit mit Kaskadierung mehrerer Einheiten. Klein genug für Kabelsupport von der Rückseite eines Servers, macht diese Einheit ohne Platzbedarf (“Zero U”) einen Slot im Rack frei für andere Zwecke. Durch sein innovatives Low-Power-Design kann der Spider über zwei USB-Anschlüsse oder einen USB-Anschluss plus PS/2-Anschlüsse für Tastatur und Maus vom Server mit Strom versorgt werden.
“SecureLinx Spider bietet unseren Kunden die Merkmale, die sie für eine effektive Fernverwaltung ihrer betriebskritischen Systeme benötigen,” sagte Dan Nickel, Eigentümer von NiTech in Südkalifornien, Wiederverkäufer und Integrator von IT-Lösungen. “Jetzt können wir unseren Kunden eine wirklich verteilte KVM-Lösung bieten, für nicht-blockierenden Zugang zu ihren Servern zu einem unglaublich günstigen Preis pro Fernbenutzer. Dieser Zugang und all die anderen Merkmale in einem so kleinen, vom Server mit Strom versorgten Paket ist ein riesiger Vorteil gegenüber dem traditionellen KVM-Switch. Er ist eine tolle Erweiterung unseres Produkt-Portfolios, mit der Funktionalität, die unsere Kunden brauchen.”
Der Spider verfügt über alle Software- und Sicherheitsmerkmale wie RADIUS, LDAP und Active Directory Fern-Authentifizierung. Daneben bietet er Verschlüsselung der Tastatur-, Video- und Mausdaten für zusätzliche Sicherheit. Er ist eine vollständig autonome Lösung mit leistungsfähigem ARM-Prozessor, On-board Speicher (Flash, Video und CPU SDRAM), sicherem Betriebssystem, Webserver, Video Encoder und integriertem Ethernet-Switch mit eingebauter Unterstützung für Virtual Media. Der Spider erfordert keine Client Software und bietet überragende Videoqualität und hervorragende Maus-Tracking-Leistung.
Neben den Tastatur-, Video-, Maus- und primären Ethernet-Anschlüssen enthält der Spider eine serielle Schnittstelle und einen zweiten Ethernet-Port für Hardware-Anschluss an alle üblichen OOB (Out-of-Band)-Verwaltungsschnittstellen. Alle OOB-Schnittstellen sind über nur einen IP-Anschluss zugänglich. Als Teil unserer preisgekrönten SecureLinx-Familie läßt sich der Spider leicht in eine totale OOB-Fernverwaltungstrategie integrieren, mit Verwaltung der seriellen Konsole (SecureLinx SLC), Stromversorgungs-Fernverwaltung (SecureLinx SLP) und konsolidiertem Verwaltungszugang einschließlich Auto-Discovery, Consolidated Logging und Logical Device Grouping (SecureLinx SLM).
SecureLinx Spider ist ab April 2007 weltweit über das Lantronix-Vertriebsnetz und andere Vertriebspartner erhältlich. Weitere Informationen über: www.lantronix.com.
Über Lantronix
Lantronix, Inc. (Nasdaq: LTRX) entwickelt Hardware- und Software-Lösungen für Unternehmen und Behörden für Fernzugang und Fernverwaltung ihrer Netzwerk- Infrastruktur und die schnelle Einbindung ihrer physikalischen elektronischen Geräte in das Netzwerk. Mit fast zwei Jahrzehnten Netzwerkerfahrung ist das Unternehmen führend im Bereich sicherer Geräte- und Datenzentren-Fernverwaltung. Mit einer Produktpalette, die von Embedded Device Server bis zu externe Box Device Server für die Datenzentrenverwaltung reicht, ist Lantronix der umfassende Lieferant für Technologen, die Server, elektronische Geräte und Netzwerk-Infrastruktur-Ausrüstung entwickeln, verwalten und konfigurieren. Die weltweite Zentrale des Unternehmens ist in Irvine, Kalifornien. Weitere Informationen auf der Webseite www.lantronix.com.
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